Karl Pilz Rundwanderweg


Auf Anregung des Obmann des Wegverbesserungsvereines Ramsau Karl Rainer hat die Marktgemeinde Bad Goisern auf schon bestehenden Spazierwegen einen Rundwanderweg ausgeschildert (gelbe Schilder). Er ist nach dem verdienten ehemaligen Kurdirektor und Ehrenbürger Karl Pilz benannt. Als Ausgangspunkt nehmen wir die Ortschaft Weißenbach im Norden von Bad Goisern, wo wir zunächst an der Sulzstube vorbei entlang des Soleleitungsweges nach Wildpfad wandern. Unter uns liegt ein Seitenarm der Traun, wo sich gerne Wildenten und Schwäne aufhalten, sodass es gleich etwas zu schauen gibt. Dahinter fließt die Traun, der wir immer wieder begegnen.

Das Goiserer Becken

Wenn wir aus dem Felsenweg, der aus dem Westabhang des Hammerberges geschlagen wurde, heraustreten, öffnet sich vor und das Goiserer Becken, das im Südosten von dem 1976m Hohen Sarstein begrenzt wird. Unter der Jochwand gehen wir weiter und erblicken die Kalmberge (Hoher Kalmberg 1.833m), die Westgrenze unseres Gemeindegebietes.

Wandern auf der Sonnenseite

In der Sonnenseite zeigt sich das neue Kurzentrum und darüber der imposante Höhenweg / Ewige Wand. Der ebene Soleweg ermöglicht ein gemütliches Wandern. Es geht weiter am Hanuschhof, einer Kuranstalt der Gebietskrankenkasse, vorbei zur Rassingmühle, einem alten Traditions-Gasthaus an der Traun, wo wir uns dann schon in der Nähe des Marktes Bad Goisern befinden. Der Weg über die Sophienbrücke würde uns dorthin führen, wir steigen aber über den Maiswald hinauf, an der Rasthütte vorbei, wo mehrere Wege zusammenführen, zur Schiessstätte der Armbrustschützen Unterjoch. Dort lassen wir die zwei Komplexe des Alpenhotel Dachstein rechts oben liegen und wandern über den Langfeldweg und das Rastlhochfeld bis zur Schüttbachbrücke. Dort queren wir den Weg, der zum Nordischen Wintersportzentrum (Sprungschanze, Rodelbahn, Langlaufloipe) bzw. zur Goisererhütte führt.

Idyllische Ortschaft

Aus einem kleinen Waldstück kommend, erreichen wir über die Ramsaufelder die idyllisch gelegene Ortschaft Ramsau. Wir gehen ein kleines Stück abwärts biegen dann rechts zur Giselawarte ab; sie ist nach einer Tochter Kaiser Franz Josefs, der Gattin des Prinzen Leopold von Bayern, benannt, die mehrere Sommer in Ischl verbrachte. Früher stand hier ein „Lusthaus“ eine Waldhütte (1896 erbaut, von der man einen schönen Blick zum Hallstättersee, Sandling, Sarstein, Krippenstein und Ramsaugebirge genießen konnte.

Genussvoll weiter Wandern

Heute erinnert ein Denkstein von 1904 an den Oberhutmann Josef Neubacher, drei Sitzbänke laden zum Verweilen ein. Über den Protzweg geht es hinunter über die Ortschaft Gschwandt zur Görbbrücke. Ein kleines Stück müssen wir die Hauptstraße entlang gehen, biegen beim Schneiderwirt in Stambach Richtung Wiesen ab, vor der Unterführung der B145 wandern wir auf einem alten Kirchenwegerl bis zur Stambachbrücke. Entlang des Stambaches folgen wir einem Fahrweg nach Lasern. Dort biegen wir rechts ab in den Feuerbachweg. Wir sind jetzt auf einem der schönsten Plätze der „Sunnseiten“, von der man einen lohnenden Blick auf die Ortschaft Goisern hat. Über der die beiden Kalmberge aufragen. Die Autos unten auf der Bundesstraße schauen von hier oben aus wie geschäftige kleine Käfer. (Es gibt auch Leute, die es unterhaltsam finden zu beobachten, was sich auf der Straße tut, wenn sie sich auf einem der vielen Bankerl ausrasten.)

Grande Finale

Weiter kommen wir in die Ortschaft Primesberg, der Feuerbachvilla Konrad Deublers vorbei bis zum Kurzentrum. Über den Eidenbergerweg (an den bedeutenden in Posern geborenen Maler und Grafiker erinnert ein Gedenkstein erreichen wir die Anzenau. Überqueren die Straße und kommen zum Bahnhof „Goisern Jodschwefelbad“, überqueren die Traunbrücke und erreichen wieder den Ausgangspunkt in Weißenbach.

Informationen auf einen Blick

Startort: 4822 Bad Goisern am Hallstättersee
Ausgangspunkt: Es sind mehrere Ausgangspunkte möglich.
Zielort: 4822 Bad Goisern am Hallstättersee
Zielpunkt: Gleich Ausgangspunkt
Dauer: 3h 30m
Länge: 11,77 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 241m
Höhenmeter (abwärts): 240m
Niedrigster Punkt: 486m
Höchster Punkt: 593m
Schwierigkeit: leicht
Panorama: einige Ausblicke
Günstigste Jahreszeit: Frühling / Sommer / Herbst
Gehzeit: Zirka 3-4 Stunden