Wanderung zum Salzbergwerk

Aufstieg auf den Salzberg

Unsere Wandertour zu den Hallstätter Salzwelten beginnt bei der Talstation der Salzberg-Standseilbahn. Zunächst geht es auf einer asphaltierten Straße den Berg hinauf – immer mit grandiosem Blick auf den Hallstättersee und dem einzigartigen Alpenpanorama. Nach zirka 500 Metern passieren wir auf der rechten Seite eine kleine Aussichtshütte. Hier sollten Sie einen kurzen Zwischenstopp einlegen, denn der Blick auf das Zentrum von Hallstatt ist geradezu märchenhaft. Nach diesem traumhaften Blick geht es weiter auf dem Salzbergweg zur Terrasse der Mühlbachschlucht. Imposant und phänomenal! Auf einer Brücke können Sie hier direkt in die Mühlbachschlucht einsteigen und befinden sich dann auf Augenhöhe mit dem tosenden Wasserfall. Gerade während der Schneeschmelze im Frühjahr sehr beeindruckend.

Danach geht es auf dem serpentinenartigen Wanderweg vorbei an der ehemaligen Einfahrt zum Kaiser Franz-Joseph-Stollen, an zahlreichen geschichtlichen Schautafeln, vorbei an der alten Schmiede, und weiter zur Bergstation der Salzberg-Standseilbahn – die Sie bereits bei der letzten Wegkehre sehen können. Wenn Sie die große Panoramaaussichtsbrücke – die sich zwischen Rudolfsturm und Bergstation spannt – passiert haben, öffnet sich Ihnen das breite Salzberg-Hochtal mit dem majestätischen Plassen.

Weites Hochtal

Das Hallstätter Hochtal bestimmt seit mehr als 7.000 Jahren durch die lebensnotwendige Bedeutung des Salzes über Schicksale, Entbehrungen und Errungenschaften der Menschen in dieser Region. Hier findet man auf Schritt und Tritt Geschichten von den dunklen Tagen und der strahlenden Kraft des »Weißen Goldes«. Es gibt wohl nur ganz wenige Orte auf der Welt, die ein derartiges Gefühl für historische Dimensionen vermitteln wie dieses kleine Hochtal, nach welchem sogar eine ganze Epoche der Menschheit benannt wurde.

Geschichtsträchtige Route

Von der Bergstation der Standseilbahn führt je ein Weg zur Grubeneinfahrt des Salzbergwerkes, das wir in 20 Minuten erreichen. Die ersten Hinweistafeln und ein schlichtes, von Prof. Clemens Holzmeister geschaffenes Denkmal erinnern uns an die Hallstattzeit und an die 2000 Gräber des Gräberfeldes, das 1846 von Bergmeister Johann Georg Ramsauer entdeckt wurde und einer ganzen Epoche den Namen "Hallstattzeit" verlieh. Ein von Prof. Georg Zauner 1981 geschaffenes

Bronze-Relief erinnert uns am Beginn des Weges an das bedeutende Wirken amsauers. 1993 wurde von der Saline ein Gräberfeld-Erinnerungsweg angelegt, der beim Ramsauer-Denkmal beginnt und in einen schönen Bergwald führt. Entlang des 20min. Weges befinden sich 15 Stelen, die an berühmte Frauen- und Salzfürstengräber erinnern. Ein Abstecher, der sich lohnen wird. Am Hauptweg selber ist das begehbare Grab zu besichtigen. Ein Erlebnis besonderer Art ist dann der Besuch der ältesten Salzgrube der Welt. Ein kurzer Blick in den Ausstellungsraum des Einfahrtsgebäudes, dem Knappenhaus, gibt uns eine Vorstellung vom vorgeschichtlichen Bergbau. Mit Schutzkleidung ausgerüstet und unter fachmännischer Führung gelangt der Besucher nach einem 300 Meter langen

Besuch im ältesten Salzbergwerk der Welt

Familienerlebnis Salzberg

Hallstatt | Salzwelten: Unterwegs in Stollen, die Menschen vor über 3.000 Jahren von Hand in den Berg geschlagen haben. Ein Familienerlebnis!  Salzbergwerk seit 1. April 2017 wieder geöffnet!

» Salzwelten Hallstatt

© Salzwelten / Salzwelten Hallstatt - Holiday in Austria: Salt Mine in Hallstatt

Fußmarsch an vorgeschichtlichen Grubenteilen vorbei ins Berginnere. Über die Riesenrutsche erreicht man einen illuminierten unterirdischen Salzsee. Von dort geht es über eine Wendeltreppe hoch in den Kaiserin-Christina-Stollen, der im Jahre 1719 angeschlagen wurde und 892 m hoch liegt, um mit Grubenhunten wieder die Fahrt über Tag anzutreten. Mit einem "Glück auf!", dem alten Bergmannsgruß, werden wir vom Führer verabschiedet.

Nichts für schwache Nerven

Jetzt wird es Zeit für eine deftige Jause oder Kaffee und Kuchen im ehemaligen Wehrturm. Gleich unterhalb des "Höhen-Restaurant" liegt die Aussichtsplattform „Welterbeblick“. Dieser thront 360 Meter über den Dächern des weltberühmten Seeortes. Der Blick, der sich den vielen Besuchern aus Nah und Fern bietet ist mehr als spektakulär: Zu Füßen der Welterbeort Hallstatt mit dem fjordartigen Hallstättersee, vor Augen der Ort Obertraun und das einzigartige Dachsteinpanorama. Ein Ausblick, der das Herz eines jeden Fotofreundes höher schlagen läßt.

Der Rückweg treten wir dann über ein Teilstück des Salzkammergut Soleweges an, der gleich unterhalb des Rudolfsturms beginnt. Der bestens ausgeschilderte Weg führt uns in knapp einer Stunde ins Hallstätter Ortszentrum.

Achtung Soleweg-Wanderer!

Der Salzkammergut Soleweg auf den Salzberg ist zur Zeit gesperrt. Der Rest des Weges zwischen Hallstatt und Bad Goisern ist begehbar. Betroffen von der Sperre ist somit auch der gleiche Abschnitt des Welterbe-Rundwanderweges. Daher ist der Salzberg zur Zeit zu Fuß nur über den Salzberg-Serpentinenweg zu erreichen. Gehzeit zirka 55 Minuten. Weitere Informationen erhalten Sie beim Tourismusbüro in Hallstatt unter: +43 (0) 6134 8208.

Informationen auf einen Blick

  • Ausgangspunkt: Talstation Salzbergseilbahn in Hallstatt
  • Endpunkt: Hallstätter Ortszentrum
  • Gehzeit: zirka 3 Stunden + 1 1//2 Stunden Besuch im Salzbergwerk
  • Wegbeschaffenheit: Waldweg, Forststraße, asphaltierte Straße
  • Besonderheiten: Erlebniswanderung mit Besuch im ältesten Salzbergwerk der Welt, spektakuläre Aussichtsplattform „Welterbeblick“, geschichtliches Hintergrundwissen. 
  • Link: Wandern durchs Hallstätter Echerntal und zum Gletschergarten.
  • Unser Service für Sie: Nachfolgend Öffnungszeiten der Salzwelten und Fahrtzeiten der Standseilbahn auf den Hallstätter Salzberg für einen unvergesslichen Wanderurlaub in der Ferienregion Dachstein Salzkammergut:

  • Kontaktadresse:
    Salzwelten in Hallstatt
    Salzwelten GmbH
    Salzbergstraße 1
    4830 Hallstatt
    Telefon: +4343 (0) 6132 200 24 00