Steinerne Zeugen

Runenstein und Geologie

Der Runenstein gehört zu jenen Felssturzblöcken, die nach der letzten Eiszeit vor ca. 12000 Jahren auf das Echerntal stürzten. Der grosse Dachsteinforscher Friedrich Simony (1813 - 1896) prägte den Namen „Runenstein" wegen der charakteristischen runenähnlichen Verwitterungsspuren. In der Umgebung gibt es auch viele künstlich hergestellte „Runen", Felsritzbilder und geheimnisvolle Zeichen, deren Alter oft mehrere Jahrhundertezurückreicht.

Ein Beispiel für das Dolinenphänomen

Geologie Dachsteingebirge Überblick: Das Dachsteingebirge ist als Teil der nördlichen Kalkalpen einer der grossen verkarsteten Gebirgsstöcke Österreichs. Die verkarstungsfähigen Kalke und Dolomite wurden im Erdmittelalter in den damals vorhandenen Meeren abgelagert. Durch mehrere Phasen der Gebirgsbildung im Verlauf der langen Erdgeschichte kam es zur Erhebung der Kalkablagerungen bis auf 3000 Meter über heutigem Niveau der Weltmeere. Die ursprünglich horizontal abgelagerten Gesteinsschichten wurden dabei verschoben, zerbrochen und von abtragenden Kräften vergangener Eiszeiten sowie dem Einfluss des Wassers umgeformt. Der Eingang zur Hirlatzhöhle konnte nur über mühsam angelieferte und mit Seilen befestigte Holzleitern einigermassen sicher erreicht werden.

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