Goisern nach dem Brand

In den Jahren 1495 und 1534 legten verheerende Brände viele der großteils aus Holz erbaute Häuser in Schutt und Asche. Zuletzt brannten im September 1730 im Bereich der Kirchengasse 29 Gebäude ab; auch die Kirche und der Pfarrhof erlitten schwere Schäden. Ein Teil der daraufhin aus Stein Aufgemauerten, mit schönen Steinportalen und wuchtigen Giebelaufbauten versehenen Bürgerhäuser - sie beherbergten vor allem Wirtshäuser, Handwerksbetriebe und Krämergewölbe - stammt noch aus der Zeit nach dem letzten Brand. Auch das Höplingerhaus, in dem die Tourismus-Information untergebracht ist, war seit 1627 ein Wirtshaus. In den Stuben der Häuser bestehen z. T. noch die alten Holztramdecken,

in denen meist das Monogramm Christi, die Anfangsbuchstaben der Besitzer, ein Stern sowie die Jahreszahlen 1731 oder 1732 eingekerbt sind. Eine weitere Besonderheit sind die Spalierbäume an vielen Goiserer Häusern, die auf diese Art trotz des eher rauen Klimas gut gedeihen.

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