Die Schule im Wald

Trotz der abgeschiedenen Lage und der harten Arbeit der Bewohner wird bereits im Jahre 1619 ein Lehrer in Gosau genannt. Die„Schuelmeister allhier" scheinen damals nur nebenberuflich tätig gewesen zu sein und ihr Brot eigentlich als Holzknechte oder Mesner verdient zu haben. Ein Bericht aus dem Jahr 1694 lobt jedoch das unübliche Bildungsniveau: Der erste Schulunterricht wurde im Haus Nr. 78 gehalten - es heißt heute noch „beim Schueller". Seit 1783 unterrichteten Lehrer, die von der evangelischen Gemeinde gewählt wurden, im Haus Nr. 70. Das spätere evangelische Schulgebäude beherbergte bis 1869 eine einklassige Volksschule, die nur von Katholiken besucht wurde. Die evangelische Schule war im Pastorat untergebracht und wurde zuletzt als vierklassige Privatschule geführt.

1894 richteten die „Schwestern vom Heiligen Kreuz" ein Waisenhaus und einen Kindergarten für katholische Kinder ein. Seit 1938 büffelte die Gosauer Schuljugend gemeinsam in einer öffentlichen Schule, die 1956 in ein neues Gebäude umzog.

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