Gewerbefleiss und Schmiedekunst

Je größer das Dorf wurde, umso mehr Handwerker wurden gebraucht: Etwa seit der Mitte des 14.Jahrhunderts gingen in Gosau Schneider, Schuster, Lederer und Gerber, Zimmerleute, Kalkbrenner, Salzsieder, Maurer, Weber und Walker, Sattler, Tischler, Glaser, Fassbinder, Drechsler, Rechenmacher, Mühlenbauer, Töpfer und Hafner, Brunnenmacher, Köhler und Pecher, Bader und Beinrichter, Viehbader und Abdecker ihrem ehrsamen Gewerbe nach - die Profession eines Fleischhauers, Müllers oder Bäckers übten die Bauern allerdings meist selber aus.

Besondere Anforderungen stellte man an den Dorfschmied, der in diesem Haus kraftvoll mit dem Fausthammer am Amboss werkte: Er musste alle anfallenden Schmiedearbeiten erledigen, war also kein spezialisierter, dafür ein umso vielseitigerer Meister seines Faches. Er erzeugte und reparierte Werkzeug aller Art, beschlug kunstvoll Pferde und Wagen und fungierte nebenbei auch als Schlosser, Spengler und Schmied. Es handelte sich dabei um ein klassisches Versorgungshandwerk, bei dem weniger produziert als repariert wurde.

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