Ausgestorbenes Handwerk

Holzrechen - Gletschertöpfe Steinmühlen - Steinschleiferei

Franz Sartori (1813): „Wer ist mehr zu beneiden als die Bewohner eines Ortes, in dessen Bezirk die Natur selbst ihre Schönheit ausstellte." Die allgemein aufkommende Liebe zur Natur und die berühmt gewordenen Gemälde trugen dazu bei, dass das Salzkammergut in Mode kam. Es wurde auch ein Tummelplatz für kleinere Talente. Die unzähligen Stahlstiche, die erhalten sind, sind von Meistern, deren Namen wir nicht kennen.

Am linksseitigen Ufer knapp oberhalb der Kuhbrücke sind Gletschertöpfe zu erkennen. Sichtbar sind von der Brücke auch Reste eines Holzrechens, der quer über dem Waldbach liegt. Weiter oberhalb der Brücke gab es früher eine wassergetriebene Getreidemühle. Ab 1814 dann eine Steinschleiferwerkstätte, deren letzter Betreiber Vinzenz Riezinger (1835 - 1915) war. Heute sind nur noch Reste der Steinfundamente Zeugnis dieses einst bedeutsamen Handwerks.

 

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