Die Unterwelt der Schmiede

In der Nähe des sogenannten "Pfannhausbühel", dem Vorplatz des Kultur- und Kongreßhauses, stand seit dem Mittelalter die Salinenschmiede, die im Jahre 1896 abgetragen wurde. Die Schmiede reparierten Werkzeug, beschlugen Pferde und Wägen und stellten die gewaltigen Eisenbleche für die Sudpfannen her, die man von auswärts gar nicht hertransportieren konnte.

Im Keller des heutigen Gebäudes, welches ein Sportkaufhaus beherbergt, befindet sich eine historische Ausgrabung.

Zu sehen sind:

  • die Reste dreier Salinenschmieden mit einem Hammerwerk und dem dazugehörigenFluter sowie ein Kohlenkeller aus der Zeit nach dem Brand von 1750
  • ein Salinenverwaltungsgebäude aus dem Spätmittelalter
  • ein Holzlagerplatz aus dem Hochmittelalter
  • die Aussenmauer des Habsburgerhofes aus dem Hochmittelalter
  • Fundamentreste aus römischer Zeit, wahrscheinlich von einem römischen Kleinkastell, dazu Funde aus dem ersten und dritten Jahrhundert nach Christus
  • prähistorische Schichten und Funde der Ur- und Frühgeschichte

 

Unser Tipp: Sie haben Lust auf mehr spannende Geschichten und die Jahrtausende alte Geschichte der UNESO Welterberegion Hallstatt Dachstein Salzkammergut und möchten mehr über den historischen Salzabbau oder das harte und stellenweise entbehrungsreiche Leben der Menschen im Salzkammergut erfahren? Dann schauen Sie doch in unseren großen Geschichtsteil. Eine Reise der ganz besonderen Art durch die Zeit. Jetzt mehr erlesen....

Informationen auf einen Blick