Zwischen See und Salz

"So sonderbar, wie Hallstatt gelegen ist, hatte ich bisher noch keinen Ort gesehen. (...) Die Häuser schienen aufeinander zu sitzen, so wie sie an das schräge und schmale Ufer hingebaut sind, an welchem sie wie Schwalbennester kleben, und sich im grünen Email des Sees spiegeln." So hat der Arzt und Reiseschriftsteller Franz Sartori den Salzort anno 1813 beschrieben. So sonderbar präsentiert sich Hallstatt, das seinen Namen vom keltischen Wortstamm "hall"( = Salz) herleitet, noch heute.

Alexander von Humboldt, ein weitgereister Forscher des 18. und 19. Jahrhunderts, nannte Hallstatt "den schönsten Seeort der Welt". Doch warum findet man diese Schönheit gerade hier, wo sich - abgesehen vom Ortsteil Lahn - kaum "eine Spanne ebenen Bodens" findet? Wo 1808, nach einem Erdbeben, selbst vom Schwemmkegel des Mühlbaches noch ein Teil im Wasser versank? Wo der Schatten des Dachsteinmassivs im Winter zeitig über dem Tal liegt und die Sonnenstrahlen an einigen Tagen überhaupt verschwinden? Wo man früher witzelte, es gäbe hier nur zwei Todesarten: ertrinken oder von einem Stein erschlagen werden?

 

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