Abenteuer in der Unterwelt

Viele Dachsteinhöhlen waren de einheimischen seit jeher bekannt - sie nutzten sie mitunter als Keller, als Unterstand oder auch als Versteck. Die Koppenbrüller Höhle dürften sie schon den ersten Touristen gezeigt haben, denn ein Reiseführer pries sie bereits im 19. Jahrhundert als „berühmte Schauhöhle". Auch der Dachsteinforscher Friedrich Simony stieß mehrmals in ihre tieferen Bereiche vor. Aber erst seit 1909 erforschten die Linzer Eisenbahner Georg Lahner und Ing. Hermann Bock die Gänge systematisch. Damals entstanden auch die ersten Stege für Höhlenführungen. Trotzdem lebte man „im Rachen des Koppenteufels" oft gefährlich:

1910 wäre der Höhlenforscher Josef Kling beinahe ertrunken, als der Wasserspiegel nach einem Gewitter nicht mehr zu steigen auf hörte und ihn erst nach zwanzig bangen Stunden wie- der „freiließ". Heute garantiert ein künstlich ausgesprengter Eingang jederzeit, dass man das Tageslicht trockenen Fußes erreichen kann.

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