Wenn Berge stürzen

Die Gewalt der Natur

Ein riesiger Steinblock löste sich am 20. Februar 1987 aus der Wand es rauen Koppen. Genauso wie die Schutthalden am Fuß der Berge zeigt er, dass die Frostsprengung unablässig am Werk ist: Das in die Felsklüfte sickernde Wasser dehnt sich aus, wenn es gefriert. Taut das Eis auf, lässt es einen vergrösserten Spalt zurück - und irgendwann drückt das Eigengewicht die lockeren Teile aus dem kompakten Fels. Mitunter brachen auch ganze Felswände zusammen, nachdem sie mit dem Abschmelzen der Eiszeitgletscher ihr„Widerlager" verloren hatten.

Beim größten historischen Bergsturz im Salzkammergut donnerten noch im September 1920 zwischen sechs und neun Millionen Kubikmeter Gestein aus der Sandling-Westwand bei Bad Goisern . Auch aus der Zwerchwand im Gebiet der Hütteneckalm oder aus dem Steinbergkogel über dem Hallstätter Salzberg prasseln bis heute immer wieder Felstrümmer. Dabei spielt vermutlich auch das weiche, von Bergwerksstollen durchbohrte Haselgebirge im Felsuntergrund eine Rolle.

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