Zu Gast in Goisern

Zu den ersten Auswärtigen, die sich in Goisern recht wohl gefühlt haben, zählen die Römer. Sie kamen im Zuge der Verwaltung ihrer Provinz Noricum und bauten sich ihre Häuser in der Gegend um St. Agatha, wo man einige Reste ausgegraben hat. Die römischen Säulen, die Sie hier sehen, wurden erst nachträglich aufgestellt. Zum wirtschaftlichen Standbein entwickelte sich der Tourismus in Goisern erst ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts - gerade rechtzeitig, um den wirtschaftlichen Niedergang des Salzwesens und die damit verbundenen Schwierigkeiten für die Goiserer Gewerbetreibenden ein wenig zu mildern. Als Erste entdeckten Künstler die romantische Schönheit der Salzkammergut-Landschaft. 1838 verewigte Ferdinand Georg Waldmüller die prachtvolle Dachsteinsicht vom Hütteneck . Der daraufhin einsetzende Touristenansturm machte 1869 den Bau eines Berggasthauses notwendig. Al die Kaiserin Elisabeth 1880 die Hütteneckalm besuchte, ließ ihr die Hofverwaltung dort sogar ein „Aussichtssalettl" errichten. Damals kam auch viel Prominenz nach Goisern, um den „Bauernphilosophen" Konrad Deubler zu treffen.

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