Schutzhütten und Skipisten gegen die Strukturkrise

1879 entstand mit der „Hütte im Grobgestein" eine erste Touristenunterkunft auf der Gosauer Dachsteinseite; sie wurde 1907 durch die weiter oben, schon nahe am Gosaugletscher gelegene Adamekhütte ersetzt. 1933/34 baute man die Gablonzer Hütte im Wanderrevier der Zwieselalm sowie die Goiserer Hütte am Hochkalmberg. Heute zählt der Vordere Gosausee zu den bekanntesten Ausflugszielen der Alpen. Der Ort brachte viele erfolgreiche Kletterer und Bergführer hervor. Auch der Erstersteiger der Dachstein-Südwand, Georg (Irg) Steiner, hatte seinen Alterssitz in Gosau. Heute surrt eine Seilbahn vom Gosausee zur Gablonzer Hütte. Nach 1980 baute man die schneesichere Skiregion „Dachstein-West" zwischen Annaberg, Russbach und Gosau großflächig mit Liften aus. Erst das breite touristische Angebot der Gosau - es reicht von allen Arten des Wintersports bis zum Bergwandern und Mountainbiken - brachte der Bevölkerung einen Lebensstandard, wie er für die Stadtbevölkerung selbstverständlich ist.

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