Die große Zeit von Hallstatt

Die ältesten Fundstücke stammen aus der Steinzeit. In der späten Bronzezeit, um 1300 vor Christus, begann der bergmännische Salzabbau, der aus unbekannten Gründen endete. In der älteren Eisenzeit (800 bis 400 vor Christus) begann man neuerlich nach Salz zu schürfen. Bis eine katastrophale Mure das Bergwerk vernichtete, muss der Handel mit dem "weissen Gold" sehr lukrativ gewesen sein: Ramsauer entdeckte in den Gräbern aus dieser Zeit luxuriöse Beigaben wie Bernstein von der Ostsee, Glas aus Italien und sogar Elfenbein aus Afrika. Sogar die Waffen waren prunkvoll verziert. Der Reichtum der Ur-Hallstätter war nahezu gleichmässig verteilt und deutet auf demokratische Gesellschaftsgrundlagen hin. Hallstatt war damals Mittelpunkt einer "Frühform europäischer Einheit", die von Frankreich bis Slowenien reichte: Die Historiker nennen diese Epoche seit 1874 "Hallstattkultur".

Das Hallstätter Gräberfeld hat bis heute mehr als 2000 Gräber und sensationelle Funde freigegeben.

 

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